Schnitzeljagd mal anders: Materialkunde mit Köpfchen

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Weinsberg,

Materialkunde muss nicht trocken sein – das zeigte eine Ausbildungseinheit, die Theorie und Praxis auf abwechslungsreiche Weise miteinander verband.

Statt klassischem Unterricht wurde das Wissen rund um Fahrzeuge und Ausstattung im Rahmen einer Schnitzeljagd vermittelt, die sich über den gesamten Ortsverband erstreckte.

Im Mittelpunkt stand eine zentrale Fragestellung: Wo befindet sich welches Material – auf welchem Fahrzeug oder an welchem Ort im Ortsverband?
In fünf Gruppen machten sich die Helferinnen und Helfer daran, diese Aufgaben so schnell, strukturiert und möglichst fehlerfrei zu bearbeiten. Dabei galt es unter anderem, eine mobile Sirene fachgerecht auszubauen, deren Komponenten zu benennen und den Ablauf zu erklären. Ebenso mussten die Gruppen ermitteln, wie viele Kilometer Kabel insgesamt vorhanden sind – eine Aufgabe, die deutlich machte, wie wichtig genaue Materialkenntnisse im Einsatzfall sind.

Die Ausbildung forderte nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein hohes Maß an Teamarbeit, Kommunikation und Abstimmung. Jede Gruppe ging dabei unterschiedlich vor, nutzte eigene Lösungsansätze und teilte die Aufgaben intern sinnvoll auf.

„Uns war wichtig, dass alle wissen, wo welches Material zu finden ist – und zwar nicht aus dem Lehrbuch, sondern direkt am Fahrzeug und im Ortsverband“, erklärt Zugführer Jonas Koch. Ziel sei es gewesen, das vorhandene Wissen zu festigen und gleichzeitig Sicherheit im Umgang mit der Ausstattung zu schaffen.

Im Anschluss an die praktische Phase folgte ein ebenso wichtiger Bestandteil der Ausbildung: die Präsentation der Ergebnisse. Jede Gruppe stellte den anderen ihre Erkenntnisse vor, erläuterte Vorgehensweisen und wies auf Besonderheiten oder Unterschiede hin. Dabei konnten offene Fragen direkt geklärt und einzelne Punkte gemeinsam ergänzt werden.

„In der Gruppe hat jeder andere Dinge im Blick gehabt – am Ende hatten wir ein deutlich besseres Gesamtverständnis vom Material“, fasst ein Helfer die Ausbildungseinheit zusammen.

Das Fazit fällt durchweg positiv aus: Durch das eigenständige Erarbeiten, den Austausch untereinander und den hohen Praxisanteil bleibt das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis. Die Schnitzeljagd zeigte eindrucksvoll, dass Ausbildung nicht nur informativ, sondern auch aktiv, gemeinschaftlich und abwechslungsreich gestaltet werden kann.

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