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            <title>THW OV Weinsberg: Aktuelle Meldungen</title>
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                <copyright>THW OV Weinsberg</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 23:28:46 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 18:43:56 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn die Nacht zum Tag wird – Streckenbeleuchtung im Ernstfall</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/wenn-die-nacht-zum-tag-wird-streckenbeleuchtung-im-ernstfall</link>
                        <description>Die Dunkelheit liegt über den Feldern am Ortsrand, nur die Silhouetten der wartenden Fahrzeuge sind zu erkennen. Dann fällt das Kommando – und plötzlich verwandelt sich die Nacht in einen hell erleuchteten Korridor.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Was nach aufwendiger Arbeit klingt, haben die Kameradinnen und Kameraden in beeindruckender Geschwindigkeit geschafft: eine Streckenbeleuchtung über 250 Meter, professionell aufgebaut, gleichmäßig ausgeleuchtet – und das in kürzester Zeit.</p>
<p>Bei der jüngsten Ausbildung zum Thema Notversorgung und Notinstandsetzung stand eine besondere Herausforderung auf dem Plan: Wie beleuchtet man großflächig Zufahrtswege oder Einsatzstellen, wenn bei Unwettern oder Großschadensereignissen jede Minute zählt? Die Lösung: Streckenbeleuchtung mit System.</p>
<h3>Der entscheidende Trick: Licht für die Aufbauphase</h3>
<p class="align-justify">Am Lima-Anhänger herrschte konzentrierte Geschäftigkeit. Noch bevor die ersten Trupps ihre Positionen bezogen hatten, traf das Team dort eine kluge Entscheidung: Der Lichtmast des Anhängers wurde sofort ausgefahren und in Betrieb genommen. Mit einem leisen Surren fuhr der Teleskopmast in die Höhe, und wenige Augenblicke später tauchte helles Licht die gesamte Feldstrecke in ein arbeitsfähiges Licht. „Das ist der entscheidende Trick“, erklärte eine Einsatzkraft am Anhänger. „Mit Helmlampen wäre der Aufbau deutlich langsamer.“</p>
<p class="align-justify">Die Wirkung war sofort spürbar. Während zuvor nur einzelne Lichtpunkte durch die Dunkelheit huschten, war nun das gesamte Feld ausgeleuchtet. Die Beleuchtungstrupps konnten ihre Positionen genau erkennen, der Kabeltrupp sah, wo das Gelände uneben war, und alle arbeiteten deutlich sicherer und schneller. Der Lichtmast des Lima-Anhängers wurde damit zum fünften Strahler – und zum wichtigsten überhaupt, zumindest in dieser Aufbauphase.</p>
<h3>Phasenverteilung und verschiedene Leuchtmittel</h3>
<p class="align-justify">Während der Generator des Anhängers bereits lief und für Grundbeleuchtung sorgte, bereitete das Team dort die Phasenverteilung für die vier zusätzlichen Strahler vor. „Wir müssen die gleichmäßig auf die Phasen verteilen, damit keine Überlastung entsteht“, erklärte eine der Einsatzkräfte, während die Hauptabgänge kontrolliert wurden. Die vier Strahler sollten die 250 Meter lange Strecke gleichmäßig ausleuchten – eine strategische Verteilung, die eine lückenlose Ausleuchtung garantieren sollte.</p>
<p class="align-justify">Gleichzeitig machten sich die Beleuchtungstrupps auf den Weg. Vier Trupps, vier Strahler – und jeder hatte ein anderes Leuchtmittel erhalten. LED-Strahler, HQI-Scheinwerfer, unterschiedliche Wattzahlen – die Ausbilder Fabian Thunert und Felix Rank wollten sehen, wie sich die verschiedenen Systeme in der Praxis schlagen und wie gleichmäßig die Ausleuchtung am Ende tatsächlich ist. „Wir testen das bewusst“, erklärte Fabian Thunert. „Im Einsatz haben wir nicht immer identisches Material, und wir müssen wissen, was funktioniert.“</p>
<h3>Aufbau gegen den Wind</h3>
<p class="align-justify">Dank der Ausleuchtung durch den Lichtmast ging der Aufbau der Stative deutlich zügiger vonstatten. Jeder Trupp konnte genau sehen, wo er sein Stativ platzieren musste, welche Bodenbeschaffenheit herrschte und wo mögliche Stolperfallen lauerten. „Das ist wie Tag und Nacht“, scherzte eine Einsatzkraft. „Wortwörtlich.“</p>
<p class="align-justify">Doch der Aufbau war nicht ohne Herausforderungen. Der Wind hatte an diesem Abend ordentlich aufgefrischt, und die hohen Stative mit den schweren Strahlern boten eine erhebliche Angriffsfläche. „Wir spannen grundsätzlich ab“, erklärte eine erfahrene Einsatzkraft, während sie die Abspannleinen befestigte. „Ein umfallendes Stativ ist nicht nur gefährlich – es bedeutet auch einen Totalausfall der Beleuchtung an dieser Stelle.“ Mit Heringen wurde jeder Strahler gegen Wind und Wetter gesichert, die Stative standen stabil und sicher.</p>
<h3>Kabelverlegung im Licht statt im Dunkeln</h3>
<p class="align-justify">Während die Beleuchtungstrupps ihre Strahler montierten und ausrichteten, war der Kabeltrupp bereits im vollen Einsatz. Mit schweren Kabeltrommeln ausgestattet, verlegten die Einsatzkräfte die Hauptleitung vom Lima-Anhänger aus entlang der gesamten Strecke. Die Kabel wurden nicht einfach auf den Boden geworfen, sondern sorgfältig verlegt und gesichert. „Niemand soll hier stolpern“, rief eine Einsatzkraft aus dem Kabeltrupp.</p>
<p class="align-justify">Auch hier machte sich die Ausleuchtung durch den Lichtmast bemerkbar. Der Kabeltrupp konnte genau erkennen, wo Unebenheiten im Boden waren, wo Wurzeln oder Steine lagen und wo die Kabel am besten geführt werden sollten. Was sonst mühsames Tasten mit der Helmlampe gewesen wäre, ging nun fast wie bei Tageslicht vonstatten.</p>
<p class="align-justify">Zurück am Lima-Anhänger lief die entscheidende Phase: die Phasenverteilung. Das Team dort hatte inzwischen eine Skizze angefertigt, welcher Strahler an welche Phase angeschlossen werden sollte. „Wir haben unterschiedliche Leuchtmittel mit verschiedenen Leistungen“, sagte eine der Einsatzkräfte. „Die LED-Strahler ziehen weniger, die HQI-Scheinwerfer mehr. Das müssen wir ausbalancieren, sonst haben wir eine Phase im roten Bereich.“ Die Verteilerdosen wurden entsprechend angeschlossen, die Last sorgfältig auf die drei Phasen aufgeteilt.</p>
<h3>Es werde Licht</h3>
<p class="align-justify">Der Kabeltrupp war mittlerweile komplett durch. Vier Strahler, vier Anschlüsse – alle verkabelt, alle überprüft. „Verbindung steht“, kam die Meldung über Funk.</p>
<p class="align-justify">Dann kam der Moment der Wahrheit. Einer nach dem anderen wurden die Scheinwerfer in ihre zugewiesene Phase eingesteckt. Zusammen mit dem bereits laufenden Lichtmast verwandelte sich die dunkle Feldstrecke in eine hell erleuchtete Schneise. Die Unterschiede zwischen den Leuchtmitteln waren deutlich sichtbar: Während die LED-Strahler ein kühles, tageslichtähnliches Licht abstrahlten, leuchteten die HQI-Scheinwerfer in einem intensiven, warmweißen Ton. Manche Bereiche wirkten heller, andere etwas weicher ausgeleuchtet.</p>
<p class="align-justify">„Genau das wollten wir sehen“, sagte Fabian Thunert, während er die Strecke entlangging. „Jetzt können wir bewerten, welche Leuchtmittel sich für welchen Zweck am besten eignen – und wie sie sich in der Kombination verhalten.“ Die Ausleuchtung war beeindruckend: Feldwege, Böschungen, selbst unebenes Gelände war klar erkennbar. Die Überschneidungen der Lichtkegel sorgten dafür, dass keine Schattenzonen entstanden.</p>
<p class="align-justify">Am Lima-Anhänger überprüfte das Team die Phasenverteilung. „Schön gleichmäßig verteilt, genau wie geplant“, stellten sie zufrieden fest. Die Anzeigen zeigten, dass keine Phase im kritischen Bereich lag. Der Generator lief ruhig und gleichmäßig, die Motortemperatur im grünen Bereich.</p>
<h3>HQI-Scheinwerfer brauchen Abkühlzeit – LEDs als Backup</h3>
<p class="align-justify">Während die Beleuchtung in voller Pracht strahlte, nutzte Fabian Thunert die Gelegenheit für eine wichtige Belehrung. „Stellt euch vor, einer der HQI-Scheinwerfer fällt jetzt aus“, erklärte er der versammelten Gruppe. „Die könnt ihr nicht einfach wieder einschalten. HQI-Leuchtmittel müssen erst abkühlen, bevor sie erneut zünden – das kann mehrere Minuten dauern.“ Er wies auf einen der Strahler. „Im Ernstfall bedeutet das: Wenn so ein Scheinwerfer ausgeht, habt ihr erstmal eine Lücke in der Beleuchtung. Die LED-Strahler dagegen gehen sofort wieder an.“</p>
<p class="align-justify">Diese Erkenntnis war für viele neu und sorgte für nachdenkliche Gesichter. „Das heißt, bei kritischen Positionen sollten wir eher LEDs einsetzen“, stellte eine Einsatzkraft fest. Fabian Thunert nickte. „Genau. Oder ihr plant Redundanz ein.“ Er deutete auf einen der Masten, an dessen Stativ zusätzlich ein kleiner LED-Strahler befestigt worden war. „Genau deshalb haben wir hier zusätzlich einen kleinen LED-Strahler angebracht. Wenn der HQI ausfällt, springt sofort der LED ein – niemand tappt im Dunkeln, während der HQI abkühlt.“</p>
<p class="align-justify">Diese praktische Lösung leuchtete allen sofort ein. „Das ist clever“, meinte ein Teilnehmer. „Kostet kaum Material, bringt aber enorme Sicherheit. Im Ernstfall macht genau so eine Kleinigkeit den Unterschied zwischen weiterlaufen oder warten.“</p>
<h3>30 Minuten im Praxistest</h3>
<p class="align-justify">Etwa 30 Minuten ließ man die Beleuchtung in Betrieb, um die Stabilität zu testen und ein Gefühl für die Ausleuchtung unter realen Bedingungen zu bekommen. Der Wind frischte zwischenzeitlich weiter auf, doch die abgespannten Stative hielten stand. „Die Abspannung macht wirklich den Unterschied“, bestätigte eine Einsatzkraft. „Ohne wären die längst umgekippt.“</p>
<p class="align-justify">Am Lima-Anhänger wurde kontinuierlich der Betrieb überwacht. „Alles stabil“, meldete das Team dort. „Generator läuft rund, keine Auffälligkeiten.“ Auch die Kraftstoffanzeige wurde im Blick behalten – bei einem Langzeiteinsatz ein nicht zu unterschätzender Faktor.</p>
<h3>Rückbau mit System</h3>
<p class="align-justify">Nach der halben Stunde Betriebszeit kam das Kommando zum Rückbau. Systematisch wurden die vier Strahler abgeschaltet, die Steckverbindungen gezogen. Der Lichtmast des Lima-Anhängers blieb noch in Betrieb und sorgte dafür, dass der Abbau nicht im Dunkeln stattfinden musste. Die Kabel wurden sorgfältig aufgerollt, die Stative abgebaut und die Abspannleinen eingeholt. In kürzester Zeit war alles wieder verladen. Erst als der letzte Strahler verstaut war, wurde auch der Lichtmast eingefahren und der Generator heruntergefahren.</p>
<h3>Erfolgreiche Nachbesprechung</h3>
<p class="align-justify">Bei der abschließenden Nachbesprechung waren sich alle einig: Die Übung war ein voller Erfolg. „Wir haben gesehen, dass wir mit klarer Aufgabenteilung sehr schnell sehr viel Licht aufbauen können“, fasste Felix Rank zusammen. „Und die Entscheidung, sofort den Lichtmast zu nutzen, hat den Aufbau enorm beschleunigt.“</p>
<p class="align-justify">Besonders positiv wurde die parallele Arbeitsweise hervorgehoben. „Jeder Trupp wusste genau, was zu tun ist“, sagte eine Einsatzkraft. „Kein Durcheinander, keine Wartezeiten – einfach professionell.“ Auch die Phasenverteilung war für viele nun deutlich greifbarer geworden. „Man versteht plötzlich, warum das wichtig ist“, meinte ein Teilnehmer. „Und warum man sich vorher Gedanken über die Leuchtmittel machen sollte.“</p>
<p class="align-justify">Die Erkenntnis über die HQI-Scheinwerfer und ihre Abkühlzeit wurde ebenfalls intensiv diskutiert. „Das ist genau das, was man in der Theorie nicht mitbekommt“, so Fabian Thunert. „Erst in der Praxis merkt man, welche Unterschiede die Technik macht – und wie man darauf reagieren muss.“</p>
<p class="align-justify">Die Streckenbeleuchtung über 250 Meter ist mehr als nur eine technische Übung. Sie zeigt, was im Ernstfall möglich ist – und dass selbst komplexe Aufgaben mit guter Vorbereitung und Teamarbeit schnell und sicher bewältigt werden können. Die kluge Nutzung des Lichtmasts als sofortige Grundbeleuchtung hat dabei den entscheidenden Unterschied gemacht: Statt im Dunkeln zu arbeiten, konnten alle Trupps von Anfang an unter optimalen Bedingungen arbeiten. Wenn beim nächsten Großschadensereignis die Nacht zum Tag wird, sitzen die Handgriffe sicher – und das kann Leben retten.</p>
<p class="align-justify">Fazit: Eine praxisnahe, spannende Ausbildung, die technisches Verständnis, Teamwork und Einsatzrealität vereint und zeigt, dass intelligente Vorbereitung im Ernstfall den entscheidenden Unterschied macht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 13:29:12 +0100</pubDate>
                        <title>Über 13.000 Dienststunden im Jahr 2025</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/ueber-13000-dienststunden-im-jahr-2025</link>
                        <description>Mehr als 13.000 geleistete Dienststunden an insgesamt 194 Diensttagen prägten das Jahr 2025. Bei der Jahreshauptversammlung wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, verdiente Helfer ausgezeichnet und einen Ausblick auf kommende Aufgaben gegeben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Der Rückblick machte deutlich, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter der Einsatzbereitschaft des Ortsverbands steht. Neben der Ausbildung und verschiedenen Einsätzen spielte auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen sowie die Nachwuchsarbeit eine wichtige Rolle.</p>
<h3>Rückblick auf Ausbildung und Zusammenarbeit</h3>
<p class="align-justify">Insgesamt wurden im Jahr 2025 mehr als 13.000 Dienststunden geleistet. Diese verteilten sich auf 194 Diensttage und zeigen, wie viel Zeit die Helferinnen und Helfer ehrenamtlich in Ausbildung, Einsätze und organisatorische Aufgaben investieren.</p>
<p class="align-justify">In den Ausbildungsdiensten beschäftigten sich die Einsatzkräfte mit verschiedenen technischen und taktischen Themen, darunter Ortungstechnik, der Einsatz von Wärmebildkamera und SearchCam sowie Pumpen- und Beleuchtungstechnik. Auch Themen wie Notversorgung, Campbau und Aufgaben in Führung und Kommunikation wurden behandelt. Mehrere Helfer nahmen außerdem an Lehrgängen und Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene teil. Insgesamt wurden fünf Lehrgänge sowie drei weitere Veranstaltungen besucht. Vier Helferanwärter konnten im vergangenen Jahr ihre Grundausbildung erfolgreich abschließen.</p>
<p class="align-justify">Auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen spielte eine wichtige Rolle. So fand unter anderem ein gemeinsamer Ausbildungsdienst mit der Feuerwehrabteilung Wimmental statt. Darüber hinaus stellte der Ortsverband seine Fähigkeiten bei einem Dienstabend der Feuerwehr Weinsberg vor und erhielt bei einer Veranstaltung der Feuerwehr Ellbachtal Einblicke in die Vegetationsbrandbekämpfung.</p>
<h3>Einsätze im Jahr 2025</h3>
<p class="align-justify">Auch im vergangenen Jahr war der Ortsverband bei mehreren Einsätzen gefordert. Zugführer Jonas Koch berichtete über die Einsätze des vergangenen Jahres.<br>So unterstützte der Ortsverband unter anderem mit Beleuchtungstechnik im Freibad Bad Friedrichshall sowie in Ilsfeld. Weitere Einsätze führten die Kräfte zu einem Seniorenheim in Obersulm sowie zu einem Ortungseinsatz nach einem Gebäudeeinsturz in Stutensee-Spöck. Darüber hinaus wurden Fachberatereinsätze in Ellhofen und Mainhardt durchgeführt. Auch beim Weibertreulauf unterstützten die Helferinnen und Helfer.</p>
<h3>Aktive Jugendarbeit</h3>
<p class="align-justify">Auch die THW-Jugend blickte auf ein aktives Jahr zurück. Ortsjugendbeauftragte Maria Herrmann berichtete über zahlreiche Aktivitäten der Jugendgruppe.<br>Neben den regelmäßigen Jugenddiensten standen verschiedene Aktionen auf dem Programm, darunter das Kürbisschnitzen, ein Besuch der Integrierten Leitstelle Heilbronn sowie die Teilnahme an der Christbaumsammlung.</p>
<p class="align-justify"><br>Ein besonderes Highlight war das Regionalbereichsjugendlager. Dort konnten die Jugendlichen unter anderem eine Bunkeranlage besichtigen, mit einer Draisine fahren und an einem Beachvolleyballturnier teilnehmen.</p>
<h3>Ehrungen für langjähriges Engagement</h3>
<p class="align-justify">Ein besonders feierlicher Teil der Jahreshauptversammlung waren die Ehrungen verdienter Helferinnen und Helfer. Mehrere Mitglieder wurden für ihr langjähriges Engagement im Technischen Hilfswerk ausgezeichnet.</p>
<p>Für 25 Jahre Engagement im Technischen Hilfswerk wurde Stefan Häfele geehrt. Er trat im Jahr 2000 in den Ortsverband ein und übernahm früh Verantwortung als stellvertretender Ortsbeauftragter. In dieser Funktion unterstützt er bis heute die Leitung des Ortsverbands und steht den Helferinnen und Helfern mit seiner Erfahrung zur Seite.</p>
<p>Für 30 Jahre Engagement im THW wurde Georg Schumm ausgezeichnet. Er trat 1995 in den Ortsverband ein und ist seitdem eine feste Größe. Neben verschiedenen Fachausbildungen engagierte er sich als Bereichsausbilder Kraftfahrwesen und bildet bis heute Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer aus. Aktuell unterstützt er den Ortsverband im Zugtrupp und steht weiterhin als Kraftfahrer zur Verfügung.</p>
<p>Ebenfalls für 30 Jahre Engagement im THW wurde Jörg Müller geehrt. Er trat 1995 in den Ortsverband ein und war zunächst als Fachhelfer tätig. Später übernahm er Verantwortung als Zugtruppführer und anschließend als Zugführer. Heute unterstützt er den Ortsverband wieder als Zugtruppführer und bringt seine Erfahrung weiterhin aktiv ein.</p>
<p>Für 40 Jahre Engagement im Technischen Hilfswerk wurde Sascha Küst ausgezeichnet. Er trat 1985 in das THW ein und war nach seiner Grundausbildung als Fachhelfer im Einsatzdienst tätig. Heute unterstützt er den Ortsverband im Zugtrupp und bringt seine Erfahrung weiterhin bei Einsätzen und Veranstaltungen ein.</p>
<p class="align-justify">Mit dem Helferzeichen in Gold wurde Maria Herrmann ausgezeichnet. Nach ihrem Eintritt vor rund acht Jahren absolvierte sie ihre Grundausbildung und war zunächst als Fachhelferin in der Fachgruppe N tätig. Seit 2021 engagiert sie sich in der Jugendarbeit des Ortsverbands und prägt diese maßgeblich. Mit großem Einsatz organisiert sie Dienste und Veranstaltungen der Jugendgruppe und sorgt dafür, dass junge Menschen für das Ehrenamt begeistert werden. Darüber hinaus ist sie als stellvertretende Regionalbereichsjugendleiterin im Regionalbereich Heilbronn aktiv und vertritt als Delegierte im Landesjugendring die Interessen der THW-Jugend auf Landesebene.</p>
<p class="align-justify">Eine besondere Auszeichnung erhielt außerdem Pascal Schukraft, der mit dem Helferzeichen in Gold mit Kranz geehrt wurde. Im Ortsverband engagiert er sich intensiv in der Öffentlichkeitsarbeit und sorgt dafür, dass Einsätze, Ausbildungen und Veranstaltungen sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus bringt er seine Erfahrung auch auf Landesebene im Media-Team Baden-Württemberg ein. Zusätzlich übernimmt er im Ortsverband Verantwortung als Sicherheitsbeauftragter.</p>
<h3>Bevölkerungsschutz-Einsatzmedaille Baden-Württemberg</h3>
<p class="align-justify">Eine weitere Ehrung wurde durch das Land Baden-Württemberg verliehen. Die Bevölkerungsschutz-Einsatzmedaille erhalten Helferinnen und Helfer, die während der Hochwasser- und Starkregenlage im Jahr 2024 mindestens 24 Stunden im Einsatz standen.</p>
<p class="align-justify">Im Ortsverband wurden Fabian Thunert, Markus Zipf, Marcel Herkner, Verena Knapp, Felix Rank, Maria Herrmann und Pascal Schukraft mit dieser Auszeichnung geehrt. Die Helferinnen und Helfer waren beim Sandsackfüllen im Logistikzentrum Ulm am 5. und 6. Juni 2024 im Einsatz. Dort unterstützten rund 40 Einsatzkräfte beim Befüllen von etwa 17.800 Sandsäcken mit rund 180 Tonnen Sand.</p>
<h3>Gäste aus Politik und Blaulichtfamilie</h3>
<p>An der Jahreshauptversammlung nahmen zahlreiche Gäste aus Politik, Behörden und der Blaulichtfamilie teil. Begrüßt werden konnte unter anderem Bürgermeisterin Birgit Hannemann.</p>
<p>Die Anwesenheit der verschiedenen Organisationen unterstreicht die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz. Regelmäßiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten tragen dazu bei, im Einsatzfall reibungslos zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen.</p>
<h3>Dank und Ausblick</h3>
<p>Zum Abschluss der Versammlung dankte Ortsbeauftragte Verena Knapp allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Ohne dieses Engagement wären Ausbildung, Einsätze und zahlreiche weitere Aufgaben im Ortsverband nicht möglich.</p>
<p>Ein besonderer Dank galt auch den Familien, Partnerinnen und Partnern sowie den Arbeitgebern, die das Ehrenamt unterstützen und damit wesentlich dazu beitragen, dass sich die Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz engagieren können.</p>
<p>Beim gemeinsamen Abendessen klang die Jahreshauptversammlung in kameradschaftlicher Atmosphäre aus.</p>
<p class="align-justify">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 16:49:27 +0100</pubDate>
                        <title>Geplant als Ausbildung – gewachsen zur echten Einsatzübung</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/geplant-als-ausbildung-gewachsen-zur-echten-einsatzuebung</link>
                        <description>Ein beschädigtes Gebäude in Löwenstein, deutliche Risse im Mauerwerk und ein sichtbar geschwächtes Gewölbe: Der 21.02. war als gemeinsamer Ausbildungstag vorgesehen. Auf Einladung des THW Ortsverband Widdern trafen sich die Helferinnen und Helfer, um das Thema Abstützen unter realen Bedingungen zu vertiefen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Schon beim ersten Blick in das Gebäude wurde klar: Das ist kein reines Übungsszenario auf dem Papier. Das Objekt war tatsächlich einsturzgefährdet. Betroffen waren der Gewölbekeller, das Erdgeschoss sowie das erste Obergeschoss. Die Lage erforderte ein durchdachtes, abgestimmtes Vorgehen über mehrere Ebenen hinweg. Von Beginn an arbeiteten die Einsatzkräfte nicht getrennt nach Ortsverbänden, sondern bewusst in gemischten Teams aus Weinsberg und Widdern – mit dem Ziel, Abläufe gemeinsam zu leben und sich auch unter realem Druck kennenzulernen.</p>
<h2><strong>Die Ausgangslage: Instabile Struktur über drei Ebenen</strong></h2>
<p class="align-justify">Der Gewölbekeller wies deutliche Schwächungen auf und trug die Last der darüberliegenden Geschosse. Risse und Setzungen machten deutlich, dass gehandelt werden musste. Ziel war es, das Gebäude vom Keller bis in das erste Obergeschoss durchgängig abzustützen und die Kräfte kontrolliert abzuleiten.</p>
<p class="align-justify">Damit bekam der geplante Ausbildungstag schnell den Charakter einer echten Einsatzübung. Entscheidungen mussten sauber getroffen, Maßnahmen präzise umgesetzt und immer wieder überprüft werden.</p>
<h2><strong>Unten entscheidet sich alles</strong></h2>
<p class="align-justify">Der erste Weg führte in den Gewölbekeller. Hier lag das Fundament für jede weitere Maßnahme. Schnell wurde deutlich, dass eine Lösung nach Handbuch nicht ausreichen würde. Die Form des Gewölbes verlangte eine angepasste Konstruktion.</p>
<p class="align-justify">Mit dem Einsatz-Gerüst-System entstand Schritt für Schritt eine Sonderkonstruktion. Es wurde gemessen, angepasst, erneut geprüft. Bauteile wurden gehalten, ausgerichtet, kontrolliert. Jeder Handgriff hatte eine Bedeutung, denn hier wurde die Basis für die Stabilität des gesamten Gebäudes geschaffen.&nbsp;</p>
<p class="align-justify">Nach Fertigstellung begutachtete der Baufachberater die Konstruktion. Die Abnahme bestätigte die fachgerechte Umsetzung – ein wichtiger Moment, bevor die Arbeiten in den oberen Bereichen fortgesetzt wurden.</p>
<h2><strong>Erst verstehen, dann stützen</strong></h2>
<p class="align-justify">Im Erdgeschoss stand zunächst die genaue Analyse der Deckenkonstruktion im Mittelpunkt. Bevor Material verbaut wurde, verschafften sich die Helfer ein umfassendes Bild vom Aufbau und der Lastverteilung.</p>
<p class="align-justify">Auf dieser Grundlage fiel die Entscheidung, eine hölzerne Schwelle am Boden sowie einen Unterzug an der Decke mit einer Größe von einem auf zwei Metern zu errichten. An den vier Ecken wurden Spindelstützen eingesetzt, ergänzt durch zwei mittig platzierte EGS-Stützen.</p>
<p class="align-justify">Die Konstruktion wurde lotrecht ausgerichtet, verschraubt und anschließend verschwertet, um ein Verdrehen zuverlässig zu verhindern. Mehrfaches Nachmessen und gegenseitige Kontrolle gehörten selbstverständlich dazu. Hier zeigte sich, wie wichtig Präzision und Vertrauen im Team sind.</p>
<h2><strong>Platz schaffen für zusätzliche Stabilität</strong></h2>
<p class="align-justify">Im ersten Obergeschoss zeigte sich, dass für eine weitere wirkungsvolle Abstützung zunächst Raum geschaffen werden musste. Eine halbhohe Wand wurde kontrolliert niedergelegt, um die notwendigen Stützelemente fachgerecht einbringen zu können.</p>
<p class="align-justify">Mit Bedacht und ohne unnötige Erschütterungen wurde gearbeitet. Schritt für Schritt entstand so eine durchgängige Sicherung über alle betroffenen Ebenen hinweg.</p>
<h2><strong>Fachlicher Blick von außen</strong></h2>
<p class="align-justify">Im Verlauf der Arbeiten verschafften sich Fachberater der Feuerwehr ebenfalls einen Eindruck von der Lage. Direkt am Objekt wurden die gewählten Maßnahmen erläutert und technische Details besprochen. Die Gespräche waren praxisnah und konstruktiv und unterstrichen die Bedeutung des Austauschs zwischen den Organisationen.</p>
<h2><strong>Fazit: Realistische Bedingungen, starke Zusammenarbeit</strong></h2>
<p class="align-justify">Was als geplanter Ausbildungstag begonnen hatte, wurde durch die tatsächliche Gebäudesituation zu einer anspruchsvollen, realitätsnahen Einsatzübung. Das Arbeiten über drei Ebenen hinweg, das Entwickeln einer Sonderkonstruktion und die präzise Umsetzung im Erdgeschoss verlangten Fachwissen, Konzentration und Teamgeist.&nbsp;</p>
<p class="align-justify">Neben der technischen Leistung stand an diesem Tag vor allem eines im Mittelpunkt: Menschen aus zwei Ortsverbänden, die gemeinsam arbeiten, sich kennenlernen und damit die Basis schaffen, im Ernstfall als eingespielte Einheit zu funktionieren.</p>
<p class="align-justify">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 18:16:46 +0100</pubDate>
                        <title>Als aus Zahlen plötzlich Wege wurden</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/als-aus-zahlen-ploetzlich-wege-wurden</link>
                        <description>Malen nach Zahlen kennt jeder – aber fahren nach Zahlen? Mit diesem augenzwinkernden Einstieg begann eine Ausbildung, die deutlich machte, wie vielseitig die Anforderungen im Einsatzalltag sind. Im Fokus standen Fahrzeugführung, Funk und Kartenarbeit. Technische Hilfsmittel waren dabei nur bedingt erlaubt: Der sichere Umgang mit ihnen wurde gezielt geübt, der Schwerpunkt lag jedoch klar auf der klassischen Karte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleichzeitig war die Ausbildung auch eine wichtige Übung für die Kraftfahrer. Denn nur wer sein Fahrzeug kennt, weiß, wo er problemlos hineinfahren kann, wo es eng wird und welche Fähigkeiten das eigene Fahrzeug tatsächlich mitbringt.</p>
<h3>Wenn die Karte den Weg vorgibt</h3>
<p>Der Großteil der Aufgaben wurde mit klassischem Kartenmaterial gelöst. Vorgegebene Koordinaten mussten bestimmt und anschließend angefahren werden. Dabei zeigte sich schnell, wie entscheidend saubere Kartenarbeit ist. Kleine Ungenauigkeiten wirkten sich direkt auf die Route aus. Das vermeintliche „Fahren nach Zahlen“ entwickelte sich so zu einer anspruchsvollen Orientierungsaufgabe, bei der Überblick und Genauigkeit gefragt waren.</p>
<h3>Technik als Ergänzung, nicht als Ersatz</h3>
<p>Bei einer Gruppe kam zusätzlich ein GPS-Gerät zum Einsatz. Ziel war es, auch den Umgang mit moderner Technik zu üben und deren Möglichkeiten realistisch einschätzen zu können. Der direkte Vergleich machte deutlich, dass Technik unterstützen kann, grundlegende Kenntnisse in der Kartenarbeit jedoch nicht ersetzt.</p>
<h3>Ortskenntnis und Fahrzeuggefühl</h3>
<p>Neben Karte und Technik spielte die Ortskenntnis eine zentrale Rolle. Bekannte Straßen, typische Engstellen oder Wendebereiche halfen dabei, Routen sinnvoll zu planen. Gleichzeitig konnten die Kraftfahrer ihre Fahrzeuge unter unterschiedlichen Bedingungen bewegen und einschätzen. Wer regelmäßig fährt, entwickelt ein Gefühl für Abmessungen, Wendekreise und Leistungsgrenzen – genau dieses Wissen ist entscheidend, um im Einsatz sicher und souverän unterwegs zu sein.</p>
<h3>Funken gehört dazu</h3>
<p>Während der gesamten Fahrt lief der Funkverkehr mit. Verschiedene Aufgaben mussten bearbeitet und deren Ergebnisse an die Führungsstelle gemeldet werden. Klare und verständliche Funkmeldungen waren dabei unerlässlich. Die Ausbildung zeigte, wie eng Kartenarbeit, Technik, Ortskenntnis und Fahrzeugführung miteinander verzahnt sind.</p>
<h3>Sammeln, Kolonne, Boxenstopp</h3>
<p>Nach den einzelnen Stationen sammelten sich alle Fahrzeuge wieder. Anschließend ging es gemeinsam als geschlossene Kolonne weiter zu einem kurzen Boxenstopp an der Tankstelle. Der geschlossene Verband mehrerer Einsatzfahrzeuge sorgte dabei bei dem ein oder anderen Bürger für erstaunte Blicke.</p>
<h3>Warum eine Kolonne nicht getrennt werden darf</h3>
<p>Verkehrsrechtlich gilt eine Kolonne als ein einziges Fahrzeug und darf deshalb zusammenbleiben. Hat das erste Fahrzeug eine Ampel noch bei Grün passiert, dürfen die folgenden Fahrzeuge ebenfalls weiterfahren, auch wenn die Ampel inzwischen auf Rot wechselt. Das gilt ebenso an Kreuzungen, Zebrastreifen, im Kreisverkehr oder beim Reißverschlussverfahren. Wichtig ist, dass die Kolonne nicht unterbrochen wird. Sich zwischen einzelne Fahrzeuge zu drängen ist nicht erlaubt und kann gefährliche Situationen verursachen.</p>
<p>Platz machen müssen andere Verkehrsteilnehmer nur dann, wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind. Häufig sind Kolonnen öffentlicher Hilfs- und Rettungsorganisationen gekennzeichnet: Die Fahrzeuge führen meist blaue Flaggen, das letzte Fahrzeug eine grüne Flagge und teilweise zusätzlich gelbes Blinklicht oder eine Warntafel. Polizei-Konvois kommen oft ohne Flaggen aus, sind aber durch ihr einheitliches Erscheinungsbild gut erkennbar.</p>
<p>Die Ausbildung verband Kartenarbeit, Funk, Technik und Fahrzeugpraxis zu einem stimmigen Gesamtbild. Sie zeigte, wie wichtig es ist, sein Fahrzeug zu kennen, sich auch ohne Technik orientieren zu können und im Team klar zu kommunizieren. So entstand eine realitätsnahe Übung, die weit über reines „Fahren nach Zahlen“ hinausging – bis hin zum gemeinsamen Boxenstopp am Ende.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 18:32:15 +0100</pubDate>
                        <title>Wenn ein Funkspruch alles verändert</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/wenn-ein-funkspruch-alles-veraendert</link>
                        <description>Gedämpftes Licht, feiner Staub in der Luft und das leise Zischen der Atemluft im Maskeninneren. So begann am Dienstag, 03.02.2026, gegen 18:00 Uhr die jährliche Atemschutzübung in der fiktiven Abtsäckermühle in der Abtsäckerstraße 48 in Weinsberg. Die Halle wirkte auf den ersten Blick ruhig – fast unscheinbar. Doch genau diese scheinbare Normalität machte die Lage anspruchsvoll.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Angenommen wurde eine Mehlstaubexplosion in der Lagerhalle. Die Feuerwehr hatte alle Brände und Glutnester bereits gelöscht, dennoch galten zwei Personen weiterhin als vermisst. Laut Angaben des Schichtleiters befanden sich Herr Baguette und Frau Brötchen zum Zeitpunkt der Explosion im Gebäude. Da der Feuerwehr keine weiteren Atemschutzgeräteträger zur Verfügung standen, übernahmen die eingesetzten Kräfte des THWs die Suche im Gebäude.</p>
<h3>Orientierung unter Atemschutz</h3>
<p class="align-justify">„Man merkt schnell, dass eine Halle ganz anders wirkt, sobald man mit Maske unterwegs ist“, beschreibt ein Atemschutzgeräteträger später. Feiner Staub lag in der Luft, Konturen verschwammen, Geräusche wurden gedämpft. Orientierung entstand nicht durch Sicht, sondern durch Absprachen, Berührungen und Vertrauen in den Trupppartner. Jeder Schritt wurde bewusst gesetzt, jeder Handgriff kontrolliert ausgeführt.</p>
<h3>Der Moment, der alles verändert</h3>
<p class="align-justify">Mitten in der laufenden Erkundung änderte sich die Lage abrupt. Über Funk ertönte der Ruf, der auch in einer Übung sofort alles andere in den Hintergrund rückt:<br>„Mayday, Mayday, Mayday.“<br>Der eingesetzte Trupp meldete einen Atemschutznotfall. Ein Kamerad hatte bemerkt, dass es seinem Trupppartner zunehmend schlechter ging. Schwindel, Unwohlsein, ein klares Warnsignal.</p>
<p class="align-justify">„In dem Moment denkst du nicht lange nach“, schildert ein Beteiligter. „Du merkst nur: Deinem Partner geht es nicht gut – und jetzt zählt jede saubere Entscheidung.“</p>
<h3>Sicherheit durch Routine und Vertrauen</h3>
<p class="align-justify">Unverzüglich wurde der Sicherheitstrupp alarmiert. Die geübten Abläufe griffen ineinander, ruhig, konzentriert und ohne Hektik. Der betroffene Atemschutzgeräteträger wurde erreicht und gemeinsam aus dem Gefahrenbereich begleitet. Draußen, an der frischen Luft, fiel die Anspannung spürbar ab.</p>
<p class="align-justify">„Auch wenn wir wussten, dass es eine Übung ist – der Mayday-Moment fühlt sich immer real an“, fasst ein weiterer Helfer zusammen. „Genau deshalb üben wir das.“</p>
<p class="align-justify">Nach Abschluss des Atemschutznotfalls kehrten die Trupps in die Halle zurück. Die Suche wurde fortgesetzt, bis beide vermissten Personen aufgefunden und aus dem Gebäude gerettet waren. Erschöpft, aber fokussiert endete eine Übung, die weniger durch dramatische Rauchentwicklung, dafür umso mehr durch realistische Abläufe und menschliche Nähe geprägt war.</p>
<p class="align-justify">Die Atemschutzübung machte deutlich, dass Sicherheit im Einsatz nicht bei der Ausrüstung endet. Sie beginnt im Trupp, im Blick füreinander und im Vertrauen darauf, dass im entscheidenden Moment jeder weiß, was zu tun ist. Die Erfahrungen dieses Abends fließen direkt in die weitere Ausbildung ein und stärken die Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer im Technisches Hilfswerk.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 16:08:58 +0100</pubDate>
                        <title>Schneefall legt Autobahnkreuz Weinsberg lahm – THW im nächtlichen Großeinsatz</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/schneefall-legt-autobahnkreuz-weinsberg-lahm-thw-im-naechtlichen-grosseinsatz</link>
                        <description>Starker Schneefall und glatte Fahrbahnen sorgten in der Nacht vom 25. auf den 26. Januar für eine angespannte Verkehrslage in der Region Heilbronn. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium Heilbronn kam es seit den Abendstunden des Vortages zu rund 140 Verkehrsunfällen. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden, lediglich zwei Personen wurden leicht verletzt.<br>Besonders rund um das Autobahnkreuz Weinsberg spitzte sich die Lage zu. Dort war das Technische Hilfswerk aus den Ortsverbänden Weinsberg, Heilbronn, Widdern und Pfedelbach über viele Stunden im Einsatz und unterstützte gemeinsam mit der Polizei die Bewältigung der Situation.</p>
<h3><strong>Alarmierung am Abend – Einsatz bis in den Vormittag</strong></h3>
<p class="align-justify">Um 22:20 Uhr am 25. Januar wurden die THW-Kräfte alarmiert. Schnell wurde klar, dass es kein kurzer Einsatz werden würde. Schnee, Eis und liegen gebliebene Fahrzeuge bestimmten das Bild. Der Einsatz zog sich bis zum 26. Januar um 12:45 Uhr hin. Bereits in den Nachtstunden wurden Ablösungen vorbereitet, um auch für den Berufsverkehr ausreichend Kräfte bereitzuhalten.</p>
<h3><strong>A6 auf A81 – Steigung wird zur Geduldsprobe</strong></h3>
<p class="align-justify">Der Schwerpunkt lag auf der Überleitung der A6 aus Richtung Mannheim auf die A81 in Fahrtrichtung Stuttgart. Dort hatte sich der Schnee stark verdichtet. Fahrzeuge kamen die Steigung nicht mehr hinauf, mehrere Lastkraftwagen blieben hängen oder standen quer. Das Autobahnkreuz Weinsberg musste in der Nacht mehrfach vollständig gesperrt werden.</p>
<p class="align-justify">In enger Abstimmung mit der Polizei übernahm das THW technische Hilfeleistungen. Festgefahrene Fahrzeuge wurden freigeschleppt, die Lage auf den Autobahnabschnitten erkundet und der Einsatz organisiert. Verbindungspersonen zur Verkehrspolizei sorgten dafür, dass Informationen schnell weitergegeben und Maßnahmen abgestimmt werden konnten.</p>
<h3><strong>Ketten, Koordination und kalte Hände</strong></h3>
<p class="align-justify">Der Einsatz forderte alle Beteiligten. Vor Ort musste ständig neu entschieden werden, welches Fahrzeug als Nächstes freigeschleppt wird und wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird. „Vom Fahren mit Schneeketten von Anschlussstelle zu Anschlussstelle bis hin zu Einsatzfahrten mit Sondersignal durch nur teilweise gebildete Rettungsgassen war alles dabei“, schilderte ein Helfer.</p>
<p class="align-justify">Viele der Aufgaben lassen sich kaum realistisch üben. Fahren bei Schnee und Eis, schwere Fahrzeuge bewegen, Arbeiten bei Kälte – das erfordert Erfahrung, Ruhe und ein funktionierendes Team. Gerade die Zusammenarbeit über Ortsverbandsgrenzen hinweg machte den Einsatz möglich.</p>
<h3><strong>Langer Einsatz, wenig Pausen</strong></h3>
<p class="align-justify">"Dass der Wintereinbruch so heftig kommt, hätte ich nicht gedacht. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir in so kurzer Zeit solche Schneemengen erlebt haben“, berichtete ein weiterer Helfer. Der Einsatz war lang und kräftezehrend. Neben der technischen Hilfeleistung mussten teilweise auch längere Strecken zu Fuß zurückgelegt werden, um Fahrzeuge zu erreichen oder sich ein Bild der Lage zu machen.</p>
<p class="align-justify">Ob Helfer, Kraftfahrer oder Führungskraft – der Einsatz verlangte allen viel ab. Um die Einsatzfähigkeit zu sichern, wurden frühzeitig Ablösungen organisiert, sodass auch der Berufsverkehr am Morgen begleitet werden konnte.</p>
<h3><strong>Zusammenarbeit, die trägt</strong></h3>
<p class="align-justify">Der nächtliche Schneeeinsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen THW und Polizei bei solchen Wetterlagen ist. Kurze Wege, klare Absprachen und der Einsatz vieler engagierter Kräfte halfen dabei, die Situation Schritt für Schritt zu entspannen und die Sicherheit auf den Straßen wieder zu erhöhen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 18:33:04 +0100</pubDate>
                        <title>Schnitzeljagd mal anders: Materialkunde mit Köpfchen</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/schnitzeljagd-mal-anders-materialkunde-mit-koepfchen</link>
                        <description>Materialkunde muss nicht trocken sein – das zeigte eine Ausbildungseinheit, die Theorie und Praxis auf abwechslungsreiche Weise miteinander verband.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Statt klassischem Unterricht wurde das Wissen rund um Fahrzeuge und Ausstattung im Rahmen einer Schnitzeljagd vermittelt, die sich über den gesamten Ortsverband erstreckte.</p>
<p class="align-justify">Im Mittelpunkt stand eine zentrale Fragestellung: Wo befindet sich welches Material – auf welchem Fahrzeug oder an welchem Ort im Ortsverband?<br>In fünf Gruppen machten sich die Helferinnen und Helfer daran, diese Aufgaben so schnell, strukturiert und möglichst fehlerfrei zu bearbeiten. Dabei galt es unter anderem, eine mobile Sirene fachgerecht auszubauen, deren Komponenten zu benennen und den Ablauf zu erklären. Ebenso mussten die Gruppen ermitteln, wie viele Kilometer Kabel insgesamt vorhanden sind – eine Aufgabe, die deutlich machte, wie wichtig genaue Materialkenntnisse im Einsatzfall sind.</p>
<p class="align-justify">Die Ausbildung forderte nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein hohes Maß an Teamarbeit, Kommunikation und Abstimmung. Jede Gruppe ging dabei unterschiedlich vor, nutzte eigene Lösungsansätze und teilte die Aufgaben intern sinnvoll auf.</p>
<p class="align-justify">„Uns war wichtig, dass alle wissen, wo welches Material zu finden ist – und zwar nicht aus dem Lehrbuch, sondern direkt am Fahrzeug und im Ortsverband“, erklärt Zugführer Jonas Koch. Ziel sei es gewesen, das vorhandene Wissen zu festigen und gleichzeitig Sicherheit im Umgang mit der Ausstattung zu schaffen.</p>
<p class="align-justify">Im Anschluss an die praktische Phase folgte ein ebenso wichtiger Bestandteil der Ausbildung: die Präsentation der Ergebnisse. Jede Gruppe stellte den anderen ihre Erkenntnisse vor, erläuterte Vorgehensweisen und wies auf Besonderheiten oder Unterschiede hin. Dabei konnten offene Fragen direkt geklärt und einzelne Punkte gemeinsam ergänzt werden.</p>
<p class="align-justify">„In der Gruppe hat jeder andere Dinge im Blick gehabt – am Ende hatten wir ein deutlich besseres Gesamtverständnis vom Material“, fasst ein Helfer die Ausbildungseinheit zusammen.</p>
<p class="align-justify">Das Fazit fällt durchweg positiv aus: Durch das eigenständige Erarbeiten, den Austausch untereinander und den hohen Praxisanteil bleibt das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis. Die Schnitzeljagd zeigte eindrucksvoll, dass Ausbildung nicht nur informativ, sondern auch aktiv, gemeinschaftlich und abwechslungsreich gestaltet werden kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Übungen</category>
                            
                                <category>Meldungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 16:19:47 +0100</pubDate>
                        <title>Traditionell der erste „Dienst“ im neuen Jahr – Christbaumsammlung 2026 in Weinsberg</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/traditionell-der-erste-dienst-im-neuen-jahr-christbaumsammlung-2026-in-weinsberg</link>
                        <description>Mit der Christbaumsammlung beginnt in Weinsberg auch 2026 für viele Helferinnen und Helfer traditionell das neue Jahr. Kaum sind die Feiertage vorbei, heißt es wieder: Ärmel hochkrempeln, Fahrzeuge besetzen und gemeinsam anpacken. Die Sammlung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Jahreskalender und zeigt jedes Mal aufs Neue, wie gut Zusammenarbeit, Engagement und Unterstützung aus der Bevölkerung funktionieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Insgesamt waren 17 Ehrenamtliche im Einsatz, mit sechs Kinder und Jugendliche, die tatkräftig mitgeholfen und wertvolle Einblicke in die Arbeit gewinnen konnten. Aufgeteilt in vier Sammelteams ging es in vier Gebieten quer durch das gesamte Stadtgebiet von Weinsberg. Diese Struktur sorgte für kurze Wege, einen reibungslosen Ablauf und dafür, dass alle bereitgestellten Bäume zuverlässig eingesammelt werden konnten.</p>
<p class="align-justify">Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich die Teams auf den Weg. Mit Fahrzeugen und Anhängern wurden die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt, verladen und anschließend zum Häckselplatz transportiert. Dort wurden sie fachgerecht weiterverarbeitet – ein wichtiger Schritt, um die Aktion sauber und nachhaltig abzuschließen.</p>
<h3>Unterstützung, die ankommt</h3>
<p class="align-justify">Entlang der Strecken warteten nicht nur die Bäume auf die Sammelteams. Viele Weinsbergerinnen und Weinsberger nutzten die Gelegenheit, ihre Wertschätzung auf kleine, aber sehr herzliche Weise zu zeigen. Süßigkeiten, kleine Aufmerksamkeiten und freundliche Worte sorgten immer wieder für kurze Stopps, ein Lächeln und zusätzliche Motivation. Diese Gesten sind für die Ehrenamtlichen alles andere als selbstverständlich und werden sehr geschätzt.</p>
<p class="align-justify">Die THW Helfervereinigung Weinsberg e.V. bedankt sich für die Spenden, die dazu beitragen, zukünftige Aktionen, die Jugendarbeit und die laufende Arbeit im Hintergrund zu unterstützen. Jeder Beitrag – egal in welcher Form – zeigt, dass die Arbeit wahrgenommen und anerkannt wird.</p>
<h3>Teamarbeit über alle Generationen hinweg</h3>
<p class="align-justify">Besonders erfreulich war erneut die Beteiligung der Kinder- und Jugendgruppe. Gemeinsam mit den erfahrenen Helferinnen und Helfern arbeiteten sie Hand in Hand, halfen beim Tragen, Sichern und Organisieren und waren fester Bestandteil der Teams. Solche Aktionen sind nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch gelebte Ausbildung und Gemeinschaft, bei der Verantwortung und Zusammenhalt vermittelt werden.</p>
<h3>Gemeinsamer Abschluss nach getaner Arbeit</h3>
<p class="align-justify">Nach einem langen, arbeitsreichen Vormittag stand am Ende der gemeinsame Abschluss. Während die letzten Fahrzeuge zurückkehrten und Material verstaut wurde, hatte die Küchencrew bereits alles vorbereitet. Mit einem frisch gekochten Essen fand die Christbaumsammlung 2026 einen gemütlichen und kameradschaftlichen Ausklang. Zeit, um durchzuatmen, sich auszutauschen und den Einsatz Revue passieren zu lassen.</p>
<h3>Dank an Weinsberg</h3>
<p class="align-justify">Die Christbaumsammlung 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie gut das Zusammenspiel zwischen Ehrenamt und Bevölkerung funktioniert. Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern – ob groß oder klein – sowie allen Bürgerinnen und Bürgern in Weinsberg für ihre Unterstützung, ihre Spenden und die vielen kleinen Aufmerksamkeiten entlang der Sammelstrecken.</p>
<p class="align-justify">Mit diesem gelungenen Start ins neue Jahr ist die Grundlage für viele weitere Aufgaben und Herausforderungen gelegt, die 2026 noch bereithält.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Meldungen</category>
                            
                                <category>Jugend</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 16 Nov 2025 17:35:42 +0100</pubDate>
                        <title>Die Nacht bebte, der Tag forderte uns heraus: Wie am Breitenauer See Strukturen wuchsen</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/die-nacht-bebte-der-tag-forderte-uns-heraus-wie-am-breitenauer-see-strukturen-wuchsen</link>
                        <description>Die Nacht vom 14. auf den 15. November 2025 begann ruhig – bis ein Erdbeben der Stärke 8,8 den Oberrheingraben erschütterte und auch die Region Heilbronn traf. Gebäude wurden beschädigt, Verkehrswege unterbrochen, Teile der Infrastruktur versagten. Um 08:33 Uhr wurde schließlich der Katastrophenfall festgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Für die Jahreshauptübung bedeutete dieses Szenario eine außergewöhnlich realistische Herausforderung: dynamisch, komplex und mit einer Intensität, die man selten in Übungen erlebt.</p>
<p class="align-justify">„Wir wollten eine Übung, die uns wirklich fordert. Nur wenn wir an Grenzen kommen, lernen wir dazu“, erklärt Jonas Koch, der die Übung gemeinsam mit Verena Knapp und weiteren Helfern vorbereitet hatte.</p>
<h3>Aufbau unter Zeitdruck</h3>
<p class="align-justify">Im oberen Sulmtal sollte ein Bereitstellungsraum entstehen – ein logistischer Drehpunkt für 80 bis 100 Einsatzkräfte, mit Meldekopf, Lotsenstelle und entsprechender Infrastruktur. Der Breitenauer See bot dafür viel Platz, aber keinerlei fertige Strukturen. Alles musste in kurzer Zeit neu aufgebaut werden.</p>
<p class="align-justify">„Jede Übung muss sich so anfühlen, als wäre sie echt. Sonst bringt sie uns nichts“, sagt Verena Knapp.</p>
<p class="align-justify">Schon wenig später entstanden Zelte, Wege und Sammelpunkte. Die Lotsenstelle nahm parallel ihre Arbeit auf, registrierte anrückende Kräfte und leitete sie weiter. Es entstand Schritt für Schritt ein Bereich, der zuvor nur eine freie Wiese gewesen war.</p>
<h3>Ungeplante Begegnung im Funk</h3>
<p class="align-justify">Der Aufbau lief gerade im vollen Tempo, als ein Funkspruch hereinkam:<br>„DRK Weinsberg, kommen zur Lotsenstelle.“</p>
<p class="align-justify">Die Rückmeldung wurde bestätigt, die Lotsen übernahmen und führten das Fahrzeug routiniert in den Bereitstellungsraum. Trotzdem hoben einige Helfer kurz die Augenbrauen – denn in vielen Übungen bleiben Einspieler üblicherweise rein fiktiv. Dass plötzlich ein reales DRK-Fahrzeug mit eingebunden wurde, verlieh dem Szenario eine zusätzliche Portion Echtheit, die so niemand erwartet hatte. Zugführer Fabian Thunert beschreibt es so: „Solche echten Elemente sind Gold wert. Sie zeigen uns, ob unsere Abläufe wirklich robust sind – nicht nur auf dem Papier.“</p>
<h3>Erkenntnisse, die weiterbringen</h3>
<p class="align-justify">Im Laufe des Tages entwickelte sich der Bereitstellungsraum zu einer funktionierenden Einheit. Fahrzeuge trafen ein, Einsatzkräfte wurden registriert, Meldungen liefen sauber zusammen. Wege, Abläufe und Kommunikation stabilisierten sich zunehmend. Natürlich gab es Situationen, die holprig verliefen – aber genau das macht eine gute Übung aus.</p>
<p class="align-justify">„Natürlich lief nicht alles rund. Aber dafür üben wir. Jetzt wissen wir, wo wir nachschärfen müssen – und was richtig gut funktioniert hat“, sagt Thunert.</p>
<p class="align-justify">Auch Jonas Koch zieht ein positives Fazit:<br>„Je realistischer die Übung, desto besser sind wir vorbereitet. Heute haben wir viel gelernt – fachlich und im Miteinander.“</p>
<h3>Ein starkes Fazit</h3>
<p class="align-justify">Der Tag am Breitenauer See zeigte eindrucksvoll, wie schnell aus einer einfachen Fläche ein belastbarer, funktionierender Bereitstellungsraum entstehen kann – und wie wertvoll das Zusammenspiel mit Partnern wie dem DRK ist.</p>
<p class="align-justify">„Solche Tage zeigen, was in unserem Team steckt. Und sie zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam zu üben“, betont Verena Knapp.</p>
<p class="align-justify">Ein Tag voller Engagement, echter Überraschungsmomente und wichtiger Erkenntnisse – und ein starker Beweis dafür, wie gut die Helfer aufgestellt sind, wenn es darauf ankommt.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 20:08:57 +0100</pubDate>
                        <title>Stolz, stark, bereit – unsere neuen Einsatzkräfte haben bestanden!</title>
                        <link>https://ov-weinsberg.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/stolz-stark-bereit-unsere-neuen-einsatzkraefte-haben-bestanden</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Mit großem Engagement und sichtbarem Stolz stellten sich am Freitag, den 25. Oktober, vier Helferanwärter aus Weinsberg ihrer Grundausbildungsprüfung. Austragungsort war der Ortsverband Crailsheim, wo Prüflinge aus mehreren Ortsverbänden des Regionalbereichs Heilbronn ihr Können unter Beweis stellten – darunter auch das Team aus Weinsberg, das die Prüfung geschlossen und erfolgreich absolvierte.</p>
<h3>Von der Theorie zur Praxis – ein Tag voller Technik und Teamgeist</h3>
<p class="align-justify">Nach einer gründlichen Ausbildung im Ortsverband Weinsberg stand nun die alles entscheidende Prüfung an: der Abschluss der Grundausbildung, der den Übergang vom Helferanwärter zur vollwertigen Einsatzkraft markiert. Im theoretischen Teil wurden zunächst Wissen und Verständnis rund um das Technische Hilfswerk, Sicherheitsvorschriften, Einsatzgrundsätze und Abläufe geprüft.</p>
<p class="align-justify">Im Anschluss ging es in den Praxisteil, der den Tag prägte. Hier mussten die vier Weinsberger ihr Wissen und Können in verschiedenen Aufgaben zeigen: Vom richtigen herstellen von Knoten über das Arbeiten mit hydraulischen Rettungsgeräten bis hin zum Bewegen von Lasten, Beleuchten von Einsatzstellen und dem sicheren Umgang mit Werkzeugen – jedes Detail zählte. Dabei überzeugten alle durch ruhiges, überlegtes Handeln, hohe Konzentration und echten Teamgeist.</p>
<h3>Gemeinsam ans Ziel</h3>
<p class="align-justify">Die Grundausbildung im THW bildet das Fundament für alle kommenden Aufgaben. Sie vereint technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, anderen zu helfen. Unsere vier Weinsberger Helferanwärter haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie diese Eigenschaften mitbringen – und dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, wenn es darauf ankommt.</p>
<h3>Dank und Anerkennung</h3>
<p class="align-justify">Der Ortsverband Weinsberg gratuliert seinen neuen Einsatzkräften ganz herzlich zur bestandenen Prüfung! Ein großer Dank geht an alle Ausbilderinnen und Ausbilder, die mit Fachwissen, Geduld und Motivation durch die vergangenen Monate geführt haben, sowie an das Prüfungsteam in Crailsheim, das den Tag professionell organisiert und begleitet hat.</p>
<p class="align-justify">Ein besonderer Glückwunsch gilt auch allen Prüflingen der anderen teilnehmenden Ortsverbände aus dem Regionalbereich Heilbronn, die die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Gemeinsam zeigt ihr, was das THW ausmacht: Technik, Teamgeist und Einsatzbereitschaft.</p>
<p class="align-justify">Mit dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung beginnt für die vier neuen Weinsberger nun ein neuer Abschnitt im THW: die Fachausbildung in den Einheiten des Ortsverbands. Wir freuen uns darauf, euch künftig im Einsatz- und Ausbildungsdienst an unserer Seite zu haben – und sind stolz auf eure Leistung!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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