Weinsberg,

Atemschutzgeräteträger des THW Weinsberg trainieren den Ernstfall

Realistische Szenarien und unerwartete Herausforderungen prägen die jährliche Einsatzübung

Vermisstensuche im Dunkeln: Teamarbeit und Technik gefragt

Der Dienstabend am 14. Januar verlangte den Atemschutzgeräteträgern des THW-Ortsverbands Weinsberg einiges ab. Auf dem Plan stand die jährliche Einsatzübung, bei der die Helferinnen und Helfer unter realitätsnahen Bedingungen ihr Können unter Beweis stellten.

Das Szenario begann mit einer Vermisstensuche. Eine Person wurde in einem dunklen, unübersichtlichen Bereich vermutet. Für die Atemschutzgeräteträger galt es, den Bereich systematisch abzusuchen. Mithilfe der Wärmebildkamera konnte die vermisste Person schnell entdeckt werden. Die präzise Handhabung der Kamera und das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte spielten hierbei eine zentrale Rolle.

„Mayday“-Lage als zusätzliche Herausforderung

Während die Rettung vorbereitet wurde, traten plötzlich neue Herausforderungen auf: Eine simulierte „Mayday“-Lage forderte das Team zusätzlich. Ein Atemschutzgeräteträger geriet in eine Notlage und musste durch den Sicherheitstrupp gerettet werden. Diese unerwartete Wendung verlangte schnelles Handeln und eine klare Kommunikation unter den Helferinnen und Helfern. Trotz der erhöhten Anforderungen blieb das Team ruhig und meisterte die Aufgabe souverän.

Sicherheit immer im Blick

Begleitet wurde die gesamte Übung durch die Atemschutzüberwachung, die wie immer ein fester Bestandteil solcher Einsätze war. Sie sorgte dafür, dass die Luftvorräte und die Einsatzzeiten der Geräteträger im Blick blieben, ohne den Ablauf der Übung zu beeinflussen.

Wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze

„Übungen wie diese sind eine unverzichtbare Grundlage für die Einsatzbereitschaft unseres Teams. Sie helfen uns, nicht nur die Technik zu beherrschen, sondern auch die Abläufe im Ernstfall zu verinnerlichen“, erklärte Verena Knapp, Ortsbeauftragte des THW-Ortsverbands Weinsberg.

Nach Abschluss der Übung wurden die Szenarien in einer gemeinsamen Nachbesprechung reflektiert. Diese Besprechungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um aus den gesammelten Erfahrungen zu lernen und mögliche Verbesserungen für kommende Einsätze zu erarbeiten.

Bereit für den Ernstfall

Durch solche realitätsnahen Übungen bleiben die Atemschutzgeräteträger des THW Weinsberg bestens auf alle Herausforderungen vorbereitet. Ob bei der Suche nach Vermissten, der Rettung in schwierigen Situationen oder dem sicheren Umgang mit der Technik – das Team hat erneut bewiesen, dass es im Ernstfall aufeinander zählen kann.


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