Weinsberg,

Blitzeis: THW Weinsberg und Heilbronn im Einsatz auf der Autobahn

12 Einsatzkräfte sichern Unfallstellen auf der BAB81 zwischen Weinsberg und Wunnenstein

Plötzlich auftretendes Blitzeis führte am Mittwochmorgen zu chaotischen Zuständen auf den Straßen im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Betroffen war auch der Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg, wo allein 41 Unfälle registriert wurden. Zur Unterstützung der Polizei waren 12 ehrenamtliche Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Weinsberg und Heilbronn im Einsatz, um die Verkehrssicherheit auf der BAB81 wiederherzustellen.

Kurz vor 6 Uhr erreichte uns der Alarm das THW Weinsberg: Das Führungs- und Lagezentrum der Polizei forderte Unterstützung bei der Absicherung der Autobahn. Neun Einsatzkräfte aus Weinsberg machten sich mit dem Mannschaftstransportwagen (MTW) des Zugtrupps und dem Gerätekraftwagen (GKW) auf den Weg zu den Unfallstellen. Unterstützung kam vom Ortsverband Heilbronn, der mit drei Helferinnen und Helfern sowie einem Mehrzweckkraftwagen (MzKW) vor Ort war.  

Vor Ort koordinierte eine Verbindungsperson des THW die Maßnahmen direkt mit der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Weinsberg. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sorgten für die Absicherung der Unfallstellen und halfen bei der Erkundung weiterer Gefahrenbereiche.

Jonas Koch, Zugführer des THW Weinsberg, betonte: „In solchen Einsätzen ist schnelles und koordiniertes Handeln entscheidend. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei und dem OV Heilbronn konnten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf der Autobahn leisten.“

Die Herausforderungen durch Blitzeis waren enorm: Insgesamt registrierte die Polizei etwa 250 glättebedingte Unfälle in der Region mit einem Gesamtschaden von schätzungsweise 1,5 Millionen Euro. 14 Personen wurden dabei verletzt.  

Auch die Ortsbeauftragte des THW Weinsberg, Verena Knapp, würdigte den Einsatz:  
„Ich bin stolz auf die Einsatzbereitschaft und Professionalität unserer Helferinnen und Helfer. "Es ist beeindruckend, wie sie unter schwierigen Bedingungen gemeinsam mit anderen Ortsverbänden und der Polizei eine Lösung finden.“

Die Zusammenarbeit zwischen dem THW und der Polizei erwies sich einmal mehr als essenziell: Kurze Kommunikationswege und ein eingespieltes Miteinander ermöglichten ein schnelles und koordiniertes Vorgehen. Jonas Koch fasst zusammen:
„Nur gemeinsam können wir solche Herausforderungen meistern. Der Dank gilt deshalb nicht nur unseren Ehrenamtlichen, sondern auch den Kolleginnen und Kollegen der Polizei für die hervorragende Zusammenarbeit.“

Der Einsatz endete erfolgreich gegen 11 Uhr, doch die Erinnerung an den eisigen Morgen bleibt. Verena Knapp richtet abschließend einen Appell an die Gemeinschaft:
„Unsere Arbeit zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Wer Lust hat, sich einzubringen, ist bei uns jederzeit willkommen.“  


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