Verletztenbergung im alten Steinbruch am Schemelsberg

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Für die Helfer des THW Weinsberg beginnt der Ausbildungsabend wie gewohnt. Doch dann kommt Unruhe auf. Am Schemelsberg oberhalb des Steinbruchs ist eine Person vom Wanderweg  abgerutscht und vermutlich am Steilhang auf halber Höhe hängen geblieben. Der technische Zug, bestehend aus Zugtrupp, erster Bergungsgruppe und Fachgruppe Beleuchtung, des Ortsverbands Weinsberg startet gegen 19:30Uhr in Richtung Schemelsberg. Bei der Anfahrt durch die Weinberge scheint die Nacht noch relativ hell zu sein. Auf dem Waldparkplatz unterhalb des Steinbruchs angekommen ist es jedoch stockfinster. Die Beleuchtungsgruppe leuchtet den Parkplatz und den Steinbruch mit darüber liegendem Steilhang mit dem Lichtmastanhänger aus. Zeitgleich bereitet die Bergungsgruppe das Sicherungsequipment zur Absturzsicherung vor. Ebenso Steckleiterteile und den Schleifkorb zur Bergung der Person aus dem Steilhang. Der Zugtrupp macht sich unterdessen durch erste Erkundung des Geländes ein Bild von der Gesamtlage. Die Beleuchtungsgruppe wird angewiesen zur leichteren Ortung der Person weitere Scheinwerfer aufzustellen. Insbesondere wird der Wanderweg entlang des Hanges beleuchtet, um die Person von oben orten und erreichen zu können.

Vom Wanderweg aus gesichert, dringen die Helfer mit dem Schleifkorb über den Hang bis zur verletzten Person vor. Es zeigt sich, dass aufgrund der Steilheit des Hanges die Person nicht nach oben gerettet werden kann. Mit den Leiterteilen wird daraufhin eine schiefe Ebene gebaut. Über diese kann die verletzte Person im Schleifkorb liegend, schonend und kontrolliert bis zum Parkplatz abgelassen werden.

Nach rund einer Stunde ist die Übungspuppe erfolgreich gerettet und die Übung wird beendet.

Der Rückbau und die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nehmen die restliche Zeit des Ausbildungsabends in Anspruch.


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