Zwei Dienste, ein Ziel: Vom Plan zur Umsetzung
Wie lässt sich eine große Fläche effizient ausleuchten? Welche Technik eignet sich für eine möglichst gleichmäßige Beleuchtung? Und wo liegt der perfekte Fotospot, um das beeindruckende Ergebnis festzuhalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Helferinnen und Helfer des THW Weinsberg in einer zweistufigen Ausbildung, die zunächst eine theoretische Planung und anschließend die praktische Umsetzung umfasste.
Vorbereitung am ersten Dienstabend
Zu Beginn der Ausbildung stand die Analyse der örtlichen Gegebenheiten am Schemelsberg im Fokus. Eine großflächige Beleuchtung sollte getestet werden, doch dafür musste zunächst ein Konzept erstellt werden. Zentrale Fragen betrafen die optimale Platzierung der Lichtquellen, die benötigte Stromversorgung und die Herausforderung, Schattenwürfe zu vermeiden.
Während der Vor-Ort-Besichtigung wurden verschiedene Positionen geprüft, um herauszufinden, wie die Flutlichtstrahler möglichst effektiv eingesetzt werden können. Der ideale Punkt für ein späteres Foto wurde ebenfalls festgelegt. Die gesammelten Erkenntnisse flossen in die weitere Planung ein, sodass beim nächsten Dienst ein konkreter Aufbauplan vorlag.
Praxistest beim zweiten Dienst
Nach der theoretischen Vorbereitung folgte die Umsetzung. Mit leistungsstarken Flutlichtstrahlern, mobilen Stromerzeugern und weiterem Equipment rückten die Helferinnen und Helfer aus, um den geplanten Aufbau in die Tat umzusetzen. Die Scheinwerfer wurden so positioniert, dass eine möglichst große Fläche des Weinbergs ausgeleuchtet wurde.
Obwohl die Vorüberlegungen eine solide Grundlage bildeten, zeigte sich vor Ort, dass einige Anpassungen erforderlich waren. Die Ausrichtung der Scheinwerfer musste optimiert werden, um Reflexionen zu vermeiden und eine gleichmäßige Helligkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig stellte die Stromversorgung eine Herausforderung dar, da die leistungsstarken Strahler eine stabile Energiequelle benötigten.
Mit Einbruch der Dunkelheit zeigte sich das beeindruckende Ergebnis der Ausbildung. Der Weinberg wurde großflächig ausgeleuchtet und erstrahlte in einem völlig neuen Licht. Die Konturen der Reben traten deutlich hervor, während die erzeugten Lichtkegel eine eindrucksvolle Wirkung erzielten. Der zuvor festgelegte Fotopunkt erwies sich als ideal, um das Ergebnis der Ausbildung festzuhalten.
Mehr als ein technisches Experiment
Die Beherrschung der Beleuchtungstechnik ist für das THW essenziell, da viele Einsätze in der Dunkelheit stattfinden. Ob bei Bergungen, der Absicherung von Unfallstellen oder technischen Hilfeleistungen – eine durchdachte Ausleuchtung sorgt für mehr Sicherheit und eine effizientere Arbeitsweise.
Durch diese zweistufige Ausbildung konnten die Helferinnen und Helfer wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Beleuchtungssystemen und mobiler Stromversorgung sammeln. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich direkt in zukünftige Einsätze übertragen und tragen dazu bei, die Einsatzfähigkeit weiter zu optimieren.
Das entstandene Foto dokumentiert nicht nur das beeindruckende Lichtspiel am Schemelsberg, sondern zeigt auch, wie wichtig solche praktischen Übungen für die Arbeit des THW sind.